Nach den Finanzmarktturbulenzen der letzten Jahre stehen Garantien in der Altersvorsorge hoch im Kurs. Zugunsten der Planbarkeit verzichten viele Privatanleger auf eine nennenswerte Rendite. Wichtig ist vielen Sparern ein Garantieversprechen. Vor welche Herausforderungen dieser Trend die Versicherer stellt, verdeutlicht eine neue Studie: Ihr zufolge ist die Summe, die man heute als Einmalzahlung für eine garantierte lebenslange Rente von 100 Euro monatlich aufbringen muss, auf durchschnittlich über 29.000 Euro gestiegen – im Jahr 2000 lag sie noch bei gut 18.000 Euro. Ein Anstieg um mehr als 60 Prozent, der erklärt, warum die Kunden heute nicht mehr auf Garantie UND Vermögenswachstum hoffen können. Die Lösung des Dilemmas könnte sein:
Sicherheit anstatt Garantieversprechen.
Verantwortlich für diese Teuerung sind überwiegend die Minizinsen; im Jahr 2000 lag der Höchstrechnungszins noch bei 4 Prozent, heute sind es noch magere 1,25. Doch auch die steigende Lebenserwartung spielt eine Rolle, denn sie führt zu längeren Rentenzahldauern.
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Zunächst sorgte die Entscheidung der EZB, den Leitzins auf null zu setzen, nicht für die erwartete Hausse auf dem Börsenparkett. Im Gegenteil: Der DAX ließ nach einem kurzen Anstieg ordentlich Federn und fiel unter 9.500 Punkte. Offenbar befürchteten viele Akteure, dass die EZB nun mit ihrem Latein am Ende wäre. Doch mittlerweile geben sich die […]
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Anleger lieben Garantieprodukte. Sie zahlen viel Geld, um sich gegen Risiken zu schützen, die wohl nie eintreten. Von Nadine Oberhuber.Source: Teuer erkaufte Sicherheit | Capital
Neu ist diese Erkenntnis allerdings nicht. Bereits in 2013 veröffentlichten wir den Artikel:
Garantien in der Altersvorsorge- Sinn oder Unsinn?
Der Grund für die hohen Kosten der Garantien sind die niedrigen Zinsen. Um Garantie zu erbringen, müssen Versicherer sichere Anlagen wie Staatsanleihen kaufen. Da diese derzeit aber kaum mehr Erträge abwerfen, müssen höhere Beitragsanteile in die sicheren Töpfe fließen. Dadurch sinkt der Anteil, der für den Kapitalzuwachs zur Verfügung steht – etwa über Aktieninvestitionen – deutlich.
Einen guten Artikel zum Thema finden Sie auch bei Das Investment.
Eine mögliche Lösung dieses Dilemmas könnte der Ersatz der Garantien durch Sicherheit sein.
Ein Artikel der sich sich sehr kritisch mit den sogenannten Indexpolicen beschäftigt finden Sie bei bocquel-news.de:
Indexpolicen mit Pauken & Trompeten durchgefallen
diese werden nach einem Öko-Test als „Übelste Verbrauchertäuschung“ gebrandmarkt.
Die Beiträge werden in traditionelle Klassiktarifen ganz konventionell zum Beispiel in Bundesanleihen investiert. Nur die Überschüsse werden zur "Indexpartizipation" eingesetzt und bestehen aus komplizierten Optionsgeschäften/Derivaten und werden nicht direkt in einen DAX- oder Euro STOXX-Indexfonds investiert.
Wenn Sie diese Thema interessiert und Sie mehr erfahren möchten können Sie uns gerne kontaktieren.
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Immer wieder mal wird die Qualität der Anlageberatung in Banken thematisiert, was in der Regel für einen kurzen Aufreger sorgt. Sodann geraten die Erkenntnisse bei vielen Privatanlegern wieder in Vergessenheit, und bei nächster Gelegenheit wird, wie immer schon, der „Bankbeamte“ erneut konsultiert. Eine neue Studie der Zeitschrift „Finanztest“ hat nun jedoch das Zeug, für nachhaltigere Aufklärung zu sorgen.
Die Anlageberatung bei 23 deutschen Geldinstituten, Genossenschaftsbanken und Sparkassen wurde systematisch unter die Lupe genommen. Dazu ließen sich „geschulte Laien“ insgesamt 160 Mal zur Anlage von 45.000 Euro für zehn Jahre beraten. Das Ergebnis ist ein Armutszeugnis für die Branche: Nur 3 der 23 untersuchten Institute erhielten ein „gut“, ein „sehr gut“ wurde gar nicht vergeben. Zu riskant, zu teuer, nicht im Einklang mit den Kundenwünschen: Die Anlageempfehlungen der Banken sind gewiss keine Empfehlung wert.
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Bis zu vollwertiger künstlicher Intelligenz ist es zwar noch ein weiter Weg. Doch nach Meinung einiger Start-up-Unternehmen reichen die Rechenleistung und die Programmiermöglichkeiten heutzutage durchaus, um eine Standard-Vermögensberatung zu ersetzen. Demzufolge steht eine Umwälzung bevor: Die Roboberatung werde in der Breite Einzug halten, Investmententscheidungen würden an Logarithmen delegiert.
Die ersten verfügbaren digitalen Berater lassen allerdings noch nicht das Potenzial für eine Revolution erkennen. Eher holzschnittartig wird ein Fragenkatalog abgearbeitet, der die Situation des Kunden, seine Risikoneigung und Anlageziele erfasst. Am Ende werden dann verschiedene Produkte empfohlen – wobei nicht immer klar ist, warum gerade sie ausgewählt werden und ob gegebenenfalls Geschäftsverbindungen zu den Emittenten bestehen.
Kommende Generationen sollen differenzierter zu Werke gehen, lassen die Roboberatungs-Pioniere verlauten. Es bleibt abzuwarten, wie weit die künstliche Intelligenz auf diesem Feld kommen wird.
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Immer mehr Menschen tragen kleine Geräte, die ihre Vitalwerte und Aktivitäten aufzeichnen und ans Smartphone senden – vom Puls und Blutdruck über die gegangenen Schritte und zurückgelegten Entfernungen bis hin zur Schlafdauer und Ernährung. Die sogenannten Wearables sind, primär in Form kleiner Fitness-Armbänder, der aktuelle große Hype am Technik-Gadget-Markt.
Die mit ihrer Hilfe gesammelten Daten sind potenziell nicht nur für den jeweiligen Nutzer interessant. Schließlich kann man daraus auch, zumindest in Umrissen, Rückschlüsse auf den Lebenswandel ziehen. So ist es nur folgerichtig, dass auch die Versicherer die darin liegenden Chancen aufgreifen: Wie schon in der jungen Versicherungsklasse der Telematik-Kfz-Tarife, die das individuelle Fahrverhalten auswerten, bieten erste Krankenkassen Rabatte an, wenn die Kunden mittels Daten aus entsprechenden Fitness-Apps ihren gesunden Lebensstil nachweisen. Und wie in der Telematik stellen Verbraucherschützer die Frage nach dem Datenschutz. Hier wie dort gilt: Jeder ist Herr über seine Daten und kann entscheiden, wie viel sie ihm wert sind. Laut einer Bitkom-Umfrage wäre rund ein Drittel der Deutschen zur Herausgabe ihrer Daten bereit.
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Die Null-Zins-Epoche hat gerade erst begonnen
Deutschland stehen wohl noch mehrere Jahre der Nullzinsen bevor – oder sogar der Negativzinsen. Das erwartet die Mehrheit der von der "Welt" befragten Banker. Frühestens 2018 kommt demnach die Wende.
Vor den Deutschen liegen noch einige Nullzins-Jahre - DIE WELT.
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Börse New York : Börsenbeben in China reißt Wall Street ins Minus.
Die Kursverluste in China haben insbesondere auch an der Wallstreet die Kurse gedrückt. Schwächere Konjunktur drückt zudem auch den Ölpreis.
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